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Vielfältig wie der Ritten selbst

Der Ritten ist ein Hochplateau mit drei verschiedenen Höhenstufen. Von den sonnverwöhnten Porphyrplatten im Bozner Talkessel mit submediterraner Vegetation über die reichen Wald- und Wiesenlandschaften im Mittelgebirge bis hinauf zur Almlandschaft jenseits der Grenze reicht das Vegetationsspektrum am Ritten. Die Tier und Pflanzenwelt hat sich den verschiedenen klimatischen Verhältnissen angepasst und sorgt für eine Vielseitigkeit im Auge des Betrachters.

Die Weichelkirsche findet man in der trockenen untersten Höhenstufe und hier ist auch die Osterglocke beheimatet. Im Katzenbachtal unterhalb von Oberbozen ist das Fettkraut zu finden, eine Pflanze mit verführerisch blauer Blüte. Mit dieser lockt sie ihre Beute an, den das Fettkraut ist eine Insektenvertilgende Pflanze.

Bis auf eine Höhe von 1.000 Meter gedeiht das blaue Leberblümchen und in der gleichen Höhenlage ist am Waldrand das Buschwindröschen beheimatet. In der Gegend um Klobenstein findet man das großblättrige Immenblatt und die Waldplatterbse mit ihrer roten Blüte.

Im Almgebiet trifft man selten auf Arnika, zahlreicher sind der blaue Enzian und verschiedene Brunellenarten. Oberhalb der Tann trifft man auf ausgedehnte Alpenrosenfelder, die sich zur Blütenzeit in ein Blütenmeer verwandeln.

Man muss nicht ein Botaniker sein, um sich am Ritten wohl zu fühlen. Vielmehr ist es diese Vielfalt, die einen Ausflug in die Natur so unvergleichlich schön macht. Besonders im Frühling und Frühsommer, wenn sich Natur auf den reichen Sommer vorbereitet, ist der Ritten eine Reise wert.



 
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